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Geschichte der Burg

 

Urkundlich bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, handelt es sich bei der BURG ZWEIFFEL ursprünglich um eine Wasserburg, von denen noch etliche im Bergischen Land erhalten geblieben sind. Der Turm der Burg stammt noch aus dieser Zeit, während das Haupthaus im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut und umgestaltet wurde. Der ,,Fleißigste Bach Deutschlands", die Strunde, begrenzt das Grundstück an einer Seite. ,,Fleißig" wurde die Strunde deshalb genannt, weil sie bis zu ihrer Mündung in den Rhein zeitweise über 50 Mühlen angetrieben hat; Voraussetzung u.a. für die örtliche Papierindustrie. Einst war die Burg Zentrum eines ausgedehnten Gutes. Mit dem Bau der Kürtener Straße wurde diese Einheit zerschnitten. Auf der anderen Straßenseite sind die früheren Hofgebäude noch zu sehen; ebenfalls die ältesten Mauerreste aus der Frühzeit der Burg, das ,,Herkenrather Tor". Bis zum 14. Jahrhundert war die Burg Sitz derer von Strunde, dann übernahm die Kölner Patrizierfamilie von Zweiffel das Anwesen. Noch heute ist die Burg in Privatbesitz. Die jetzigen Eigentümer haben sie zu einem Kulturzentrum für das Strunder Tal gemacht; mit Ausstellungen, Kleinkunstabenden, Konzerten, Lesungen und Rittertafeleyen. Viele Besucher und Gäste haben das besondere Ambiente dieses Hauses bei Familienfeiern und anderen gesellschaftlichen Anlässen kennen und schätzen gelernt.

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Philippe A. R. Schaeffer   Stand:
Burg Zweiffel Media Applications   Zugriffe: /